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IRED? Wer oder was ist das?

Mehr über die Hintergründe von IRED, dem «Institute for Research and Education in Dental Medicine» haben uns Dr. Goran Benic und Dr. Fidel Ruggia im Interview verraten. Am 9. Mai 2020 findet das erste IRED-Symposium als Online-Streaming statt.

Foto: IRED

Dr. Fidel Ruggia (links) und Dr. Goran Benic sind für die gemeinnützige Nonprofit-Veranstaltung verantwortlich, deren Erträge ausschliesslich der Lehre und Forschung zukommen.


ZZS: IRED – wer oder was ist das?
Goran Benic: IRED steht für «Institute for Research and Education in Dental Medicine», also «Institut für Forschung und Lehre in der Zahnmedizin». In unseren Jahren an der Universität und später in der Privatpraxis haben uns Personen, die wir als unsere Vorbilder bezeichnen, wie Mentoren, Vorgesetzte und Arbeitskollegen, mit ihrer Arbeit vorgelebt, wie fachliches Wissen weitergegeben und in den Alltag integriert werden kann. Dieses Erarbeiten, Vermitteln und Teilen von wissenschaftlichen Kenntnissen ist ein Grundstein unserer beruflichen Tätigkeit. Wir sind überzeugt davon, dass das unsere Arbeit erleichtert und verbessert.

Fidel Ruggia: Daraus entstand die Idee, dem schon vorhandenen Wissen eine Basis zu geben, um es zu erweitern und zu verbreiten. Das Institut ist eine Plattform, auf der sich niedergelassene Zahnärzte, Universitätsangehörige und Industriepartner unkompliziert vernetzen und austauschen können. Da das Institut selber noch in den Kinderschuhen steckt, sind wir für die Unterstützung, die wir vom wissenschaftlichen Komitee des IRED, den Professoren Hämmerle, Sailer und Salvi, sowie den anderen IRED-Mitwirkenden erhalten, sehr dankbar. Wir wünschen, dass IRED mit der Zeit wachsen und reifen kann, und als Bindeglied das Erarbeiten und den Austausch von Erkenntnissen ermöglicht.

ZZS: Welche Idee hat das Symposium ins Leben gerufen?
Fidel Ruggia: Durch Forschungsarbeiten gewonnene Erkenntnisse sind ein grundlegender Bestandteil unserer praktischen Arbeit. Die Weitergabe dieses Wissens erfolgt nicht nur an universitären Lehrveranstaltungen oder an Weiterbildungen, sondern auch im Alltag, im Teaching, in der Diskussion. Forschung und Lehre beflügeln sich gegenseitig. Sie stehen in ständigem Austausch untereinander und mit den Praktikern, die mit ihren Erfahrungen und Fragen wesentlich zu neuen Erkenntnissen beitragen.

Goran Benic: Aus diesem Bewusstsein ist die Idee entstanden, in Zusammenarbeit mit Schweizer Universitäten und der Tessiner Sektion der Fachgesellschaft SSO sowie Partnern der Dentalbranche ein Symposium mit geselligem Treffen zu organisieren und ein Netzwerk zwischen Fachleuten, Wissenschaftlern und Industrie zu schaffen. Das IRED Symposium bietet die Möglichkeit zur Vernetzung von Forschung und Lehre und somit zum persönlichen Austausch von fachlichem Wissen und praktischen Erfahrungen.



ZZS: Welche Ziele verfolgt das Symposium?
Goran Benic: Ziel des IRED Symposiums ist es, neues Wissen verständlich und praxisnah zu vermitteln und vorhandenes Wissen zu sammeln und auszutauschen, um neue Erkenntnisse zu schaffen. Das Symposium bietet den Hörern, Referenten und Industrie-Ausstellern eine Plattform der Begegnung, aus der neue Aktivitäten entstehen können.

Fidel Ruggia: Das Symposium wird neueste Ergebnisse aus der Forschung so präsentieren, dass diese sofort in den Praxisalltag integriert werden können. Durch den persönlichen Austausch von fachlichem Wissen und praktischen Erfahrungen werden spannende Diskussionen entstehen.

ZZS: Wie profitiert der Teilnehmer vom Besuch des Symposiums?
Goran Benic: Hervorragende Referenten aus Forschung und Praxis präsentieren neueste Erkenntnisse aus Parodontologie, Implantologie und Prothetik. Das Symposium bietet die Gelegenheit, das Ineinandergreifen dieser drei wichtigen Fachgebiete mit Experten und Kollegen kontrovers und vertieft zu diskutieren. Diese Themenbereiche betreffen das gesamte zahnmedizinische Team. Je mehr Wissen vorhanden ist und angewandt wird, umso besser sind die einzelnen Behandlungsschritte aufeinander abgestimmt.

ZZS: Was erwartet die Teilnehmer konkret?
Fidel Ruggia: Nebst den Referaten durch internationale Experten und erfahrene Kliniker werden komplexe Fragestellungen zu spannenden Diskussionen zwischen Referenten und Teilnehmern führen. Es erfolgt eine Simultanübersetzung in Deutsch und Italienisch, um der Mehrsprachigkeit des Publikums Rechnung zu tragen.

ZZS: Wird das Symposium auf jeden Fall stattfinden?
Goran Benic: Aufgrund der steigenden Anzahl von Coronavirus-Infektionen und der sich fortlaufend ändernden Einschätzung der Lage in der Schweiz und der Welt haben wir uns dazu entschieden, dass digitale Lösungen zum Einsatz kommen. Das Sympsosium findet am 9. Mai 2020 in Online-Streaming statt.

Fidel Ruggia: Selbstverständlich haben wir deshalb unsere Teilnahmegebühren reduziert. Bereits Angemeldete bekommen ein ein Teil der Gebühr zurückerstattet. Den genauen Tagesablauf finden Sie auf unserer Homepage www.luganosymposium.ired.swiss.

Aktuelle Informationen:
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