Osteology Barcelona 2019

Vom 25. bis 27. April findet das Internationale Osteology Symposium in Barcelona statt. Die Veranstalter versprechen neue Themen, neue Formate, neue Referenten und ein neues Motto: THE NEXT REGENERATION. Wir haben mit Prof. Dr. Christoph Hämmerle in seiner Rolle als Vorsitzender des Symposiums gesprochen.

 

Prof. Hämmerle im Interview

Fotos: Osteology

ZZS: Das wissenschaftliche Programm des Osteology Symposiums 2019 behandelt die nächste Generation von regenerativen Technologien, also die aktuellsten Entwicklungen bei Technik und Technologie. Wie wurde dieses Motto in das Programm integriert?
Hämmerle: Das Motto hat zwei Bedeutungen. Zum einen umfasst es die neuen Entwicklungen in der oralen Geweberegeneration und zum anderen die neue Generation von Zahnärzten. Die Welt der Zahnmedizin entwickelt sich an vielen Fronten rasch weiter. Einerseits ermöglichen Computer in der Zahnmedizin sowie der biologische und technische Fortschritt eine Verbesserung der Behandlungsplanung, der Kommunikation mit dem Patienten, der Durchführung der Therapie, der Herstellung von Rekonstruktionen und der weiteren Versorgung von Patienten. Diese Entwicklungen haben tiefgreifenden Einfluss auf die orale Geweberegeneration. Andererseits verändern sich die Anbieter zahnärztlicher Versorgung. Die junge Generation der Zahnärzte ist hauptsächlich weiblich und der typische Zahnarzt in einer Einzelpraxis verschwindet zunehmend und macht Platz für grössere Gemeinschaftspraxen, die oft in Ketten organisiert sind.

Prof. Dr. Christoph Hämmerle übernimmt den wissenschaftlichen Vorsitz gemeinsam mit Prof. Maurício Araújo.


ZZS: Welche wichtigen Innovationen in der oralen Regeneration werden in Barcelona diskutiert?
Hämmerle: Wie bereits erwähnt, werden neue Techniken und neue Materialien zur Regeneration von Knochen, Parodontalgewebe und insbesondere Weichgewebe den Schwerpunkt des Programms darstellen. Ausserdem ist die Nutzung von Computern für Planung, Kommunikation, Herstellung und Durchführung ein wichtiger Teil des Kongresses. Zuletzt werden spannende neue Strategien und Methoden zum Umgang mit der Extraktionsalveole behandelt.

ZZS: Was ist Ihr persönliches Highlight im wissenschaftlichen Programm?
Hämmerle: Die Sitzungen am Freitag nach dem Mittagessen sind meine persönlichen Favoriten. Junge Referenten sprechen über spannende Themen in der Forschung und Entwicklung und ermöglichen uns, über den heutigen Horizont hinauszublicken.

ZZS: Welchen Nutzen kann der Zahnarzt aus den in der Posterausstellung und im Forschungsforum präsentierten Ergebnissen ziehen?

Hämmerle: Für mich als Kliniker bieten solche Posterausstellungen Informationen darüber, wie verschiedene Gruppen von Wissenschaftlern und Klinikern die heutigen Techniken und Methoden anwenden, um Patienten zu behandeln oder die Patientenversorgung zu verbessern, indem vorklinische Experimente durchgeführt werden. Sie zeigen mir, wo wir stehen und wohin wir uns richten sollten.

ZZS: Wenn Ihre Kollegen Sie fragen, warum Sie am Osteology Symposium teilnehmen sollen, was sagen Sie ihnen dann?
Hämmerle: Das internationale Symposium der Osteology Foundation kann auf eine lange Geschichte sehr erfolgreicher Veranstaltungen zurückblicken. Und das Symposium in Barcelona 2019 wird ein weiterer Erfolg sein. Es wird ein faszinierendes Programm an einem spektakulären Ort geben. Alles findet in einer wunderschönen europäischen Stadt in der typischen angenehmen und kollegialen Osteology-Kongressatmosphäre statt.

ZZS: Vielen Dank, Herr Prof. Hämmerle. Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Symposium.

 

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