21. Jan. 2026International Osteology Symposium in Wien

Zukunft der oralen Regeneration: Lernen, vernetzen, weiterdenken

«BEYOND REGENERATION» – so lautet das Motto des nächsten International Osteology Symposiums, das vom 23. bis 25. April 2026 in Wien stattfindet. Es unterstreicht den Schwerpunkt auf der oralen Geweberegeneration und öffnet zugleich den Blick auf eine ganzheitliche Patientenversorgung und nachhaltigen Behandlungserfolg. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen sich auf ein einzigartiges Lernerlebnis freuen: kompaktes, praxisnahes Wissen, vermittelt von weltweit anerkannten Expert-innen und Experten sowie von aufstrebenden Talenten der nächsten Generation.

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Osteology
Im Gespräch mit den wissenschaftlichen Vorsitzenden Dr. Anton Sculean und Prof. Dr. Lisa Heitz-Mayfield.

Im Gespräch mit den wissenschaftlichen Vorsitzenden des Symposiums, Prof. Dr. Lisa Heitz-Mayfield und Prof. Dr. Anton Sculean, haben wir erfahren, was die BesucherInnen vom hochkarätigen Programm erwarten können.

Das Symposium steht unter dem Motto «Beyond Regeneration». Was bedeutet das für das Programm?
Anton Sculean: Die Osteology Foundation steht für die orale Geweberegeneration. Mit dem Motto wollen wir aber deutlich machen: Es geht um mehr. Unser zentrales Ziel sind bessere Ergebnisse für die Patientinnen und Patienten. Deshalb haben wir ein Programm entwickelt, das über einen klassischen Kongress hinausgeht.
Lisa Heitz Mayfield: Genau. Und dieses «darüber hinaus» zeigt sich auf mehreren Ebenen. Zum einen in der Art, wie wir Wissen vermitteln: Neben klassischen Vorträgen gibt es interaktive Formate – Abstimmungen im Publikum, Workshops oder Diskussionsrunden. Zum anderen legen wir grossen Wert auf klinische Relevanz. Interdisziplinäre Perspektiven und die Expertise unserer Partnergesellschaften bereichern das Programm, ausserdem gibt es Leitlinien, die den aktuellen Stand der Forschung in klinische Behandlungsempfehlungen übersetzen. Und nicht zuletzt richten wir den Blick in die Zukunft: Mit eigenen Formaten für die Next Generation geben wir jungen Kolleginnen und Kollegen eine Bühne und schaffen Raum für neue Themen und Ideen.

Ein breites Spektrum

Für wen ist das Symposium gedacht?
Anton Sculean: Eigentlich für alle, die im Bereich orale Geweberegeneration arbeiten – Parodontologen, Chirurgen, Kieferorthopäden, Allgemeinzahnärzte. Wir haben ein bewusst breites Spektrum angesprochen.
Lisa Heitz Mayfield: Richtig. Und wir möchten sowohl junge Zahnärztinnen und Zahnärzte am Beginn ihrer Karriere als auch erfahrene Praktiker erreichen. Deshalb kombinieren wir neueste, evidenzbasierte Techniken mit einem offenen Blick auf Risiken und Grenzen. Indem wir patientenzentrierte, interdisziplinäre Ansätze mit digitalen Tools verknüpfen, haben alle Teilnehmenden einen Mehrwert – unabhängig von ihrem Erfahrungsstand.

Kompakt und praxisnah

Wie gelingt die Verbindung von Wissenschaft und Praxis? Wird man das Gelernte direkt anwenden können?
Lisa Heitz Mayfield: Auf jeden Fall. Wir bereiten evidenzbasierte wissenschaftliche Erkenntnisse so auf, dass sie kompakt und praxisnah vermittelt werden. Und die Teilnehmenden können sie sofort in Workshops ausprobieren. Ein neues Highlight sind die Re-Live-OPs: reale Behandlungsfälle aus der Praxis, bei denen nicht nur die Technik, sondern vor allem die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten im Vordergrund stehen. Vier Sitzungen zeigen den gesamten Behandlungsablauf – mit der klaren Botschaft, dass Patientenerfahrungen die Richtschnur für jede Entscheidung sein sollten.

Das Next Generation Team

Welche Rolle spielt die nächste Generation?
Lisa Heitz Mayfield: Eine sehr grosse. Unser Next Generation Team war von Anfang an in die Programmgestaltung mit eingebunden und hat eigene Workshops und Sessions entwickelt. Mit Jeniffer Perussolo im wissenschaftlichen Komitee ist ihre Perspektive fest verankert.
Anton Sculean: Und sie sind auch auf der Bühne präsent – als Co-Moderatoren zusammen mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen. Das sorgt für lebendige Diskussionen und bringt frische Sichtweisen ein.
Lisa Heitz Mayfield: Ausserdem wollten wir die Teilnahme erleichtern: Mit der Young Professional Fee können junge Kolleginnen und Kollegen bis zu 75 % bei der Anmeldung sparen – so zugänglich war hochkarätige Fortbildung noch nie.

90 Experten aus der ganzen Welt

Wie international ist das Programm ausgerichtet?
Lisa Heitz Mayfield: Sehr. Über 90 renommierte Referentinnen und Referenten aus der ganzen Welt sind dabei. Wir arbeiten zudem eng mit internationalen Partnerorganisationen wie der EFP oder der AAP zusammen. Sie bringen Leitlinien und Konsensuspapiere ein, sodass die Teilnehmenden von den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ebenso profitieren wie von international anerkannten Empfehlungen.

Warum sollte man drei Tage für einen Kongress investieren, wenn es online so viele kurze Formate gibt?
Anton Sculean: Ein Wort: Gemeinschaft. Online-Angebote sind hilfreich, aber sie ersetzen nicht die Energie und Inspiration, die entsteht, wenn man sich persönlich trifft – Ideen austauscht, sich vernetzt und die Begeisterung teilt. Die orale Geweberegeneration rückt weltweit immer stärker ins Zentrum der Zahnmedizin, und dieses Symposium bietet die Gelegenheit, diese Entwicklung hautnah mitzuerleben.

www.osteology-vienna.org