10. Mai 2017

Frischer Wind für die Patienten-Compliance

Carmen Bornfleth

Fehlende Compliance der Patienten ist für das zahnmedizinische Fachpersonal ein häufiger Grund zur Sorge. Die Empfehlung eines wirksamen Spezialproduktes wie der neuen meridol® PARODONT EXPERT Zahnpasta kann dabei helfen, die Compliance zu verbessern und den langfristigen Erfolg der Parodontitis-Therapie zu sichern.
 
Motivation durch Spezialprodukte
Patienten mit einer chronischen Parodontitis fällt es häufig schwer, die Anweisungen des zahnmedizinischen Teams zur häuslichen Mundhygiene konsequent zu befolgen. Die Empfehlung geeigneter Produkte und individuelle Lösungen können helfen, Patienten zu einer Verhaltensänderung zu ermutigen. Die neue meridol® PARODONT EXPERT Zahnpasta wurde speziell für die Bedürfnisse dieser Patientengruppe entwickelt. Ihr medizinischer Geschmack und ein spürbarer Effekt motivieren die Betroffenen zu einer besseren Compliance. So gelingt die Therapie der Parodontitis in der Zusammenarbeit zwischen zahnärztlichem Praxisteam und Patienten auch langfristig.

 

Wirksamkeitsverstärker schützen das Zahnfleisch

In der neuen Zahnpasta steckt eine höhere Konzentration antibakterieller Inhaltsstoffe[1]. Neben der bewährten Kombination aus Aminfluorid und Zinnionen enthält meridol® PARODONT EXPERT zusätzliche Wirksamkeitsverstärker, die den antibakteriellen Effekt der Zahnpasta noch steigern. Aminfluorid stabilisiert die antibakteriellen Zinnionen und transportiert sie direkt an den Zahnfleischrand. meridol® PARODONT EXPERT ist ein Spezialprodukt, das für die häusliche Mundhygiene bei Parodontitis-Patienten und im Recall entwickelt wurde. Täglich angewendet, kann die Zahnpasta die Entstehung von Plaque signifikant verringern. Die Wirksamkeit der meridol® PARODONT EXPERT Zahnpasta ist klinisch bestätigt.[2]
 
Volkskrankheit Parodontitis
Parodontitis ist keineswegs eine Randerscheinung. Rund drei von vier Menschen erkranken irgendeinmal in ihrem Leben an Parodontitis, etwa 7 bis 15 Prozent der Bevölkerung leiden an ihrer schweren Form.[3] Parodontitis verursacht jedoch selten Schmerzen und wird daher häufig erst in weit fortgeschrittenem Stadium erkannt. Unbehandelt kann sie zu Zahnlockerung und Zahnverlust führen. Schätzungen gehen davon aus, dass mehr als zwei Drittel des Zahnverlustes bei Erwachsenen auf diese Erkrankung zurückzuführen sind. Wird die Parodontitis rechtzeitig erkannt, kann sie gut behandelt werden.
 
Auf den Patienten kommt es an  
An die Behandlung der Parodontitis schliesst sich die systematische Nachsorge in Form von regelmässigen Recall-Sitzungen und der Unterstützenden Parodontitistherapie (UPT) an. So wichtig diese professionellen Massnahmen auch sind: Ohne eine dauerhaft verbesserte häusliche Mundhygiene ist eine erfolgreiche Therapie nicht zu erreichen. Es kommt auf die Mitarbeit des Patienten an. Ausgangspunkt sind die Mundhygiene-Instruktion und die Motivation durch das zahnmedizinische Fachpersonal. Anschliessend müssen sich Zahnärzte und Prophylaxe-Teams allerdings auf die Compliance des Patienten verlassen können. Denn mangelnde Compliance ist ein Hauptgrund zur Sorge. Umgekehrt gilt: Wenn es dem Patienten besser geht und dieser unter professioneller Begleitung ein Wiederaufflammen der Parodontitis verhindern kann, war die zahnmedizinische Behandlung ein voller Erfolg. Die aktive Empfehlung eines Spezialproduktes, das für den Patienten einen spürbaren Effekt hat, motiviert ihn zu höherer Compliance und verringert so das Risiko eines Rezidivs.
 
Die neue meridol® PARODONT EXPERT-Zahnpasta ist ab sofort im Handel erhältlich.

 

 

 

Quellen

[1] Im Vergleich zur meridol®-Zahnpasta.

[2] Klinische Studie über 12 Wochen mit 240 Teilnehmern, durchgeführt am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Poliklinik für Parodontologie, Technische Universität Dresden.

[3] Schweiz. Gesellschaft für Parodontologie: http://www.parodontologie.ch/de/patienten/was-ist-parodontitis