21. Mai 2026Osteology Wien

Session «Periimplantitis vermeiden mit Symbionic Teeth» nahezu ausgebucht

Grosses Interesse fand am Osteology-Kongress 2026 in Wien ein Satelliten-Symposium, das sich mit einem medizinischen Durchbruch in der dentalen Implantologie beschäftigte. Am Donnerstagnachmittag stellten Prof. Dr. Dr. Anton Sculean und Dr. Roland Glauser vor einem nahezu voll besetzten Auditorium die neuartige Zahnersatzlösung Symbionic Teeth vor. Diese unterscheidet sich von Zahnimplantaten dadurch, dass sie eine mukosale Schutzbarriere ausbildet. Damit stellen Symbionic Teeth gewissermassen die Weiterentwicklung heutiger Zahnimplantate dar.

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Prof. Dr. Dr. Anton Sculean und Dr. Roland Glauser stellten vor einem nahezu voll besetzten Auditorium die neuartige Zahnersatzlösung Symbionic Teeth vor.

Mukosale Schutzbarriere nachgewiesen

Gemeinsam mit den Histologen Dr. Peter Schüpbach und Prof. Dr. Dieter Bosshardt dokumentieren Sculean und Glauser an der Universität Bern die frühe Einheilphase bei Symbionic Teeth, mit besonderem Fokus auf das Weichgewebe.

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Prof. Dr. Dr. Anton Sculean in Wien: „Da die Behandlung einer Periimplantitis enorm schwierig ist, müssen wir alles daransetzen, diese Erkrankung zu vermeiden!“

Die Forscher beeindruckten in Wien mit rasterelektronenmikroskopischen Aufnahmen und histologischen Querschnitten, die zeigen: Bei Symbionic Teeth der Marke Patent™ kommt es bereits früh zu einem Verwachsen von Epithelzellen mit der transmukosalen Oberfläche. Die Forscher vermuten, dass dieser Verbund wie eine «mukosale Schutzbarriere» fungiert, welche die Plaquemigration in tiefere Gewebeschichten verhindern kann – so wie es auch bei einem gesunden natürlichen Zahn geschieht.

Plaque: eine Gefahr für herkömmliche Implantate

Plaquemigration ist bekanntermassen der Hauptfaktor für Gewebeentzündungen bei derzeitigen Zahnimplantaten, da diese keine mukosale Schutzbarriere ausbilden, sondern allenfalls eine fragile Adhäsion von Weichgewebe erreichen. Derks und Tomasi berichten in ihrem Literatur-Review über hohe Mukositis- und Periimplantitis-Prävalenzen von 43% beziehungsweise 22%. Dagegen konnten Symbionic Teeth das Auftreten von Periimplantitis in zwei unabhängigen Langzeitstudien (Universitäten Düsseldorf und Graz) gänzlich verhindern und Mukositis deutlich reduzieren (10% und 13%).

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Dr. Roland Glauser: „Eine mukosale Schutzbarriere kann die Plaquemigration in tiefere Gewebeschichten verhindern.“

Minimale biologische Nebenwirkungen = stabile Ästhetik

Mit Symbionic Teeth lässt sich die Gewebegesundheit erhalten und somit stabile ästhetische Resultate von Zahnersatzversorgungen erzielen. Auch hierzu liefern Langzeitdaten entsprechende Nachweise: In der erwähnten Studie der Universität Düsseldorf zeigten Patent™ Symbionic Teeth nach 9 Jahren eine Mukosarezession von lediglich 0,1 mm. Dies spricht für eine langfristig stabile Ästhetik der untersuchten Versorgungen.

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